Überlegungen zum aktuellen Stand der Eigenlösung zur Nutzerverwaltung, Dateiablage und Geräteaktualisierung

Überlegungen zum aktuellen Stand der Eigenlösung zur Nutzerverwaltung, Dateiablage und Geräteaktualisierung

von Daniela Küllertz -
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Zunächst einmal großes Kompliment und Danke für die wirklich brillante Doku!! Ich bin schwer begeistert. Ich freue mich sehr auf die Eigenlösung und finde es sehr heldenhaft zwinkernd dass du dieses Projekt übernommen hast


Nun ein paar Gedanken und Überlegungen, die wir teilweise schon via Messenger ausgetauscht haben:


1. Nutzerverwaltung (Aktueller Stand & Weiterentwicklung)

Aktueller Ansatz:

  • Nutzerverwaltung erfolgt derzeit über CSV-Import aus BMS-Account der Einzelschule über die Schulsekretärin (betrifft alle Grundschulen).
  • Lukas entwickelt ein Skript, um diesen Prozess zu (teil-)automatisieren.
  • Trägerzugriff auf BMS ist aktuell nicht möglich – zukünftig Schnittstelle anstatt Eigenlösung angedacht.

Gedanken & mögliche Herausforderungen:

  • Übergangszeit: Bis zur Schnittstellenlösung bleibt der CSV-Import notwendig.
  • Flexibilität: CSV-Import ist pragmatisch, aber fehleranfällig.
  • SSO-Perspektive: Wie können Schulbuchverlage, Moodle, Nextcloud und andere Dienste sicher über Keycloak / nn eingebunden werden?

Use Case in der Schule:

  • Problem: Schüler wechseln Klassen oder verlassen die Schule → Verwaltung muss dies effizient nachhalten können.
  • Anforderung: Automatische Synchronisation mit einer zentralen Datenquelle (BMS oder IDM-Lösung).
  • Lösung: Automatische Deaktivierung / Umsortierung der Accounts nach Schuljahreswechsel über BMS-Schnittstelle - Daniela macht Kontakt zwischen Landes-Admin BMS (Winkler) und Lukas

2. Dateiablage via Nextcloud (Homeverzeichnis & gemeinsame Ablagen)

Aktueller Ansatz:

  • Homeverzeichnis jedes Nutzers wird über Nextcloud bereitgestellt.
  • Perspektivisch geplant:
    • Tauschverzeichnisse pro Klasse - Einsammeln notwendig - Tauschverzeichnis ist Anforderung - braucht es (Studierendenordner für Übergang)
    • Projektordner, die Nutzer selbst anlegen können. - Beispiel Garageband

Gedanken & mögliche Herausforderungen:

  • Zentrale Steuerung vs. Flexibilität:
    • Müssen Tauschverzeichnisse durch Lehrer verwaltet werden oder sollen Schüler diese frei nutzen können? - Verzeichnis zum Verteilen von Daten und nicht als Speicherort
    • Wie wird verhindert, dass zu viele unstrukturierte Projektordner entstehen? .... weil das vordefiniert - Projektordner können nur Lehrer erstellen
  • Offline-Synchronisation (Verzicht erstmal, da zu vernachlässigen)
    • Wie verhalten sich Nextcloud-Clients bei schlechter Netzwerkanbindung / Netzausfall - vgl. Puavo?
    • kein Client auf Geräten ...

Use Case in der Schule:

  • Problem: Klassenprojekte sollen strukturiert organisiert werden, ohne dass Schüler versehentlich Dateien überschreiben oder löschen.
  • Anforderung:
    • Rollenbasierte Zugriffssteuerung (Lehrer, Schüler, Projektgruppen).
    • Möglichkeit für Lehrkräfte, Klassen-Tauschverzeichnisse zu verwalten.
    • Nach Schuljahresende automatisierte Bereinigung alter Klassenordner.

3. Geräteaktualisierung: Paket- vs. Image-Aktualisierung

Aktueller Ansatz:

  • Idee: Paketaktualisierung statt vollständiger Image-Updates.
  • Hintergrund: Ein 13-GB-Image ist für nicht kabelgebundene Geräte schwer umsetzbar, dauert zu lange (vgl. Lmn)

Gedanken & mögliche Herausforderungen:

  • Paketaktualisierung:
    • Vorteil: Weniger Bandbreitenbelastung, gezielte Updates möglich.
    • Nachteil: Geräte könnten unterschiedliche Softwarestände haben → muss überwacht und getestet werden.
  • Imageaktualisierung:
    • Vorteil: Einheitlicher Zustand der Clients, kein Drift in Softwareversionen.
    • Nachteil: Große Datenmenge, nicht praktikabel für WLAN-Clients.
  • Hybridlösung denkbar?
    • Basisimage alle sechs Monate → Differenzupdates über Pakete.
    • Synchronisation über eine zentrale Steuerung, ggf. über OPNsense-Firewall priorisiert?
    • Differenzimage mit professioneller Hilfe von außen mittelfristig?

Use Case in der Schule:

  • Problem: Schüler-Laptops müssen regelmäßig aktualisiert werden, sind aber nicht immer im Schulnetz.
  • Anforderung:
    • Geräte sollten beim Einschalten erkennen, ob Updates anstehen.
    • Falls kein Kabelnetz verfügbar ist → abgestufte Update-Strategie über WLAN.
    • Möglichst keine Beeinträchtigung im Unterrichtsbetrieb.

4. Relution-Integration für Apple-Geräteverwaltung

Aktueller Ansatz:

  • Aktueller Testballon: Verwaltung der Apple-IDs über Relution mit SFTP-Push für verwaltete Apple-Accounts für 2 Schulstandorte + Siemens.
  • Ziel: Trägerzugriff auf BMS soll eine einheitliche Nutzerverwaltung über alle Schulstandorte ermöglichen.

Gedanken & mögliche Herausforderungen:

  • Datenabgleich & Automatisierung:
    • Wie werden Änderungen in der Nutzerverwaltung an Relution weitergegeben bzw. haben wir Doppelstruktur?
    • zunächst manuelle Importe oder regelmäßige Synchronisation über API BMS / Univention oder wie ist Reihenfolge?
  • Anbindung an die Apple-Schulinfrastruktur:
    • Generierung verwalteter Apple IDs über eine Pushliste für alle Schulstandorte
    • Nutzung iCloud (wie verhält die sich zu Nextcloud?)

Use Case in der Schule:

  • Problem: standortübergreifende Liste für SFTP Push vs. standortbezogene CSV für Eigenlösung - ??
  • Anforderung:
    • einfache Anmeldung
    • Dateiablage iCloud 
    • Nutzung von iOS-generierten Dateien in Teilen über andere Geräte? ist das wichtig oder können wir das vernachlässigen

Fazit & Nächste Schritte

1. Nutzerverwaltung:

  • Testlauf mit dem CSV-Import weiterführen, aber frühzeitig mit BMS-Schnittstelle abstimmen.
  • SSO-Anbindung testen (z. B. mit Nextcloud & Moodle als erste Dienste).

2. Dateiablage:

  • Struktur & Rechtevergabe der Verzeichnisse genauer definieren.
  • Nextcloud-Workflow in Schulen testen

3. Geräteaktualisierung:

  • Testphase für Paketupdates → Evaluierung der Clients
  • Falls nötig, Netzwerkinfrastruktur prüfen, um Update-Prozesse zu optimieren.

4. Apple-Integration:

  • Sicherstellen, dass Relution-Integration nahtlos funktioniert - Abstimmung mit Andre
  • Automatisierte Nutzerverwaltung mit Trägerzugriff weiterverfolgen.

5. OPNsense:

  • Sicherstellen, dass Einstellungen OPNsense wie DNS-Listen usw. im Test geprüft werden - Abstimmung mit Thomas