3️⃣ Orientierung & Leitplanken: Was gibt es schon?
Gute Nachricht
Niemand muss ein medienpädagogisches Konzept „neu erfinden“.
Es gibt bereits klare fachliche Leitlinien, an denen sich Schulen orientieren können.
Wichtige Orientierungsrahmen
📌 DigCompEdu
https://joint-research-centre.ec.europa.eu/system/files/2018-09/digcompedu_leaflet_de_2018-01.pdf
-
beschreibt digitale Kompetenzen von Lehrkräften
-
Fokus: Unterricht, Bewertung, Organisation, professionelle Entwicklung
👉 Hilft bei der Frage:
Was brauchen Lehrkräfte, um digitale Medien sinnvoll einzusetzen?
📌 Medienkompetenzen der KMK
-
bundesweiter Kompetenzrahmen
-
Kompetenzbereiche für Schülerinnen und Schüler
-
z. B.:
-
Informationen finden & bewerten
-
Produzieren & Präsentieren
-
Kommunizieren & Kooperieren
-
Schutz & Verantwortung
-
👉 Gute Grundlage für Unterrichtsentwicklung.
📌 IKT-Vorgaben des Landes Sachsen-Anhalt
-
definieren, was als qualitativ gutes Medienbildungskonzept gilt
-
beschreiben:
-
pädagogische Zielsetzung
-
schulische Organisation
-
Nutzung im Fachunterricht
-
Fortbildung & Weiterentwicklung
-
👉 Wichtig:
Hier steht bereits, was das Land erwartet – das Konzept muss also nichts „beweisen“, sondern nachvollziehbar darstellen, wie die Schule arbeitet.
Merksatz für Schulen
Ein gutes medienpädagogisches Konzept
verbindet Schulprofil, Organisation und vorhandene Leitplanken.