Die landesspezifische Umsetzung der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ legt fest, welche digitalen Kompetenzen Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schulzeit systematisch erwerben sollen. Dazu gehören unter anderem der sichere Umgang mit digitalen Werkzeugen, das Arbeiten mit digitalen Inhalten, Informationsbewertung, Kommunikation, Kollaboration sowie rechtliche und sicherheitsrelevante Aspekte.
Der europäische Kompetenzrahmen DigCompEdu ergänzt diese Vorgaben und beschreibt konkret die digitalen Kompetenzen von Lehrkräften. Er dient als Orientierung dafür, wie Lehrkräfte digitale Medien planen, im Unterricht einsetzen, Lernprozesse begleiten, Leistungen bewerten und digitale Werkzeuge reflektiert und verantwortungsvoll nutzen.
Für die Schul-IT bedeutet dies:
Medienbildungskonzepte müssen nachvollziehbar darlegen, wie die vorhandene und geplante IT-Ausstattung zur Kompetenzentwicklung beiträgt. Die eingesetzten digitalen Systeme, Endgeräte und Plattformen sollen den Unterricht so unterstützen, dass diese Kompetenzen praktisch eingeübt werden können. Gleichzeitig bilden KMK und DigCompEdu die pädagogische Bewertungsgrundlage für die Prüfung von Medienkonzepten, z. B. im Rahmen von Förderverfahren.
Damit stellen beide Strategien sicher, dass Schul-IT nicht isoliert technisch gedacht, sondern gezielt als Werkzeug für Unterrichtsentwicklung, Kompetenzaufbau und zeitgemäßes Lernen eingesetzt wird.