Die „Digitale Agenda“ (Rahmenstrategie) des Landes beschreibt die Ziele und Maßnahmen zur digitalen Entwicklung Sachsens-Anhalts – auch im Bereich Bildung/Schulen. Sie steht stellvertretend für den übergeordneten politischen Auftrag, digitale Teilhabe, digitale Kompetenzen und die digitale Infrastruktur systematisch weiterzuentwickeln. Im Papier werden unter anderem Themen wie Digitalisierung des Lernens, Zugang zu digitalen Werkzeugen und digitale Kompetenzförderung behandelt (Abschnitt „Bildung in der digitalen Welt“). Die Digitale Agenda ist inzwischen Teil der neueren Gesamtstrategie „Sachsen-Anhalt Digital 2030“, die die Digitalagenda fortschreibt.
In der Digitalen Agenda des Landes Sachsen-Anhalt gibt es Aussagen zu Open Source und offenen Standards, auch wenn nicht im Schul-IT-Kontext allein, aber im übergeordneten digitalen Handlungsrahmen. Die Agenda versteht Open Source als Teil einer offenen Digitalisierungsstrategie, die Transparenz, Teilhabe und technologische Offenheit fördern will.
Für das Thema Schul-IT bedeutet das:
Die Landesstrategie bevorzugt technologische Offenheit — dies schafft eine Grundlage dafür, Open Source-Software auch im Schulbereich zu nutzen. Offene Systeme und Standards fördern Kompatibilität, Austauschbarkeit und langfristige Nutzbarkeit von IT-Lösungen in Schulen. In Kombination mit den Schul-IT-Leitlinien und Bildungsserver-Empfehlungen bildet die Digitale Agenda den politischen Rahmen, der Orientierung für Open-Source-Orientierung in der Schul-IT gibt.