Unsere Ausstattungsstrategie in der Schul-IT setzt
prioritär auf Open-Source-Software. Open Source bedeutet, dass der Programmcode offen einsehbar ist und die Software frei genutzt, angepasst und weiterentwickelt werden kann. Dadurch entstehen keine Lizenzkosten, und die eingesetzten Lösungen bleiben langfristig kontrollierbar und unabhängig von einzelnen Herstellern.
Wo immer möglich, nutzen wir browserbasierte und betriebssystemunabhängige Software. Diese Anwendungen funktionieren auf unterschiedlichen Geräten und Betriebssystemen (z. B. Linux, macOS, iOS, Android oder Windows), ohne dass spezielle Programme installiert werden müssen. Das erleichtert den Einsatz im Unterricht, die Umsetzung von BYOD-Konzepten und ermöglicht die Nutzung derselben Werkzeuge auch zu Hause.
Bei der Hardware achten wir auf offene und modulare Systeme, bei denen zentrale Komponenten gut austauschbar sind. Durch den Einsatz von Linux als Betriebssystem können Geräte länger genutzt werden. Dadurch ist es möglich, vorhandene und auch gebrauchte Hardware wirtschaftlich weiter zu betreiben.
Diese Strategie trägt auch zur Bildungsgerechtigkeit bei, da die eingesetzte Open-Source-Software nicht an kostenpflichtige Lizenzen oder browserbasierte Programme nicht an bestimmte Geräte gebunden ist. Schülerinnen und Schüler können mit denselben Programmen in der Schule und im häuslichen Umfeld arbeiten, unabhängig von der technischen Ausstattung ihrer Familien.